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NORMA

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Dies ist die Geschichte von NORMA und ihrem Vati...

Zeichner: Bjoern Candidus
Charaktere: Norma

Eingestellt am: 11.7.10 von: Bjoern-Candidus


3.666665
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.7 (6 Bewertungen)

Bild von Bastel

Sehr Traurig

Ich kenne das wenn ein Mensch vor sich hin sicht. Der Hirnschlag ist ja auch Demenz ähnlich. Wenn ein vertrauter Mensch dich nicht mehr erkennt... Das ist wirklich ein sehr aufwühlendes Thema. Deine Umsetzung hat mir auch sehr gut gefallen. Die Zeichnugen sind passend, bis auf das Gesicht von der Tochter nachdem sie ihrem Vater ( symbolisch) den Kopf abgeschlagen hat. Dieses Gesicht ( irgendwie ein krankes grinsen) hat mir das mitleiden deiner Figur weggenommen.

Ach und noch was: Schau doch bitte das du in Zukunft nicht so einen sterlien Comicfont verwendest.

Aber sonst sehr gut!

4 Sterne

Bild von Bjoern-Candidus

Danke auch Dir für die Anregung - comicfont.

Hier bekommt man wenigstens ein Feedback im Gegensatz zu manch andren Seiten...

Gruß
Bjoern Candidus

"Meine Lieblingsfarbe ist die des Chamäleons in der Leere"
- Alejandro Jodorowsky -

Bild von steff murschetz

Aktive Sterbehilfe

Tochter, die Mutti hasst, ihr alle Schuld gibt und sich mit Vati vereint und neues Leben schafft ist ne heikle Sache... Aber ich möchte da nichts unterstellen. Der Wunsch, das Vati die Liebe bekommt, die er verdient, ist nachvollziehbar. Dass die Tochter sich wünscht, sie könnte... wie gesagt, irgendwie heikel...

Den ganzen Scheiss mit jahrelanger Pflege, Siechtum und das ständige hin und her in Fragen Sterbehilfe, die Alpträume u.s.w. kenn ich aber verdammt gut. Vor allem das geballte Auftreten solcher Extreme, als wäre ein Schicksalsschlag nicht genug oder zwei...
Weiss auch wie anstrengend es ist, solche Erfahrungen kreativ umzusetzen. Das ist mit "Superheld verhaut Bankräuber" nicht zu vergleichen.
Meine Hochachtung für das Lebensnahe Thema.

Wie angedeutet, wär mir ein anderes Ende lieber gewesen, kein Abdrifften ins symbolische/Phantastische.

Und die Frage, wie es nach aktiver Sterbehilfe weitergeht, wäre auch sehr interessant, genau wie die, verweigerter Sterbehilfe und daraus resultierende Schuldgefühle zu verarbeiten. Beides ein Dilemma!
Alles vergessen mit Drogen? Alles an einem anderen "Helfer" gutmachen? "Helfer" meiden und nur noch mit Egoärschen rumvögeln? Sich vom Psychater selber zum Egoarsch umprogrammieren lassen?
Sich kreativ ausschütten/verbrennen, um wieder rein und sauber zu werden wie ein Neugeborenes?
Fragen, mit denen man allein gelassen wird und bei denen man sich selbst erstmal richtig kennen lernt.

Habe auch eine Sterbehilfe Geschichte in Arbeit... ruht seit längerem, vielleicht war dein Comic ein Anstoss, das Ding durchzuziehen.

Ich verabscheue übrigens den Ausdruck Helfersyndrom in diesem Zusammenhang. Da handelt ein Mann nach seinen Wertvorstellungen und ist bereit Opfer zu bringen... Ich finde, das als "Krankheit" zu titulieren raubt ihm seine verdiente Würde und macht den Helden nachträglich zum Wurm!
Als hätte er nicht die Wahl gehabt...
Musste ja auch seiner Tochter ein Vorbild sein, hätte er sich einfach aus dem Staub machen solln?

Wegen des aufwühlenden Themas 5 Sterne!

Lieben Gruß

Steff

Bild von Bjoern-Candidus

THANX

Hallo,

vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.

Gruß
Björn Candidus