Utopia - Eine Kurzgeschichte

Zurück in eine Zeit, in der ein diktatorisch geführtes, aber durch und durch glückliches, Volk dem Schönheitsideal kleiner Penisse hinterherrennt. Logischerweise wird dieser bizarren Ausgangssituation noch einer drauf gesetzt: Von Ketzerei redet man auf den Straßen.

Das Volk ist in Aufruhr, brennende Fackeln, Heugabeln, ein wütender Mob, ihr kennt das. Die Hetzjagd vereint Proletariat und Bourgeois und treibt sie zum Äußersten.

Und den Leser an die Grenze des Geschmacks.

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  • von Suskar Lötzerich am 09.10.2013 um 04:16 Uhr

    Die Zeichnungen find ich ja voll Goooiil!

    Aber vom gesellschaftskritischen Standpunkt aus betrachtet, finde ich die Story problematisch.

    Warum sind denn die Frauen in einem 19ten Jahrhundert, in dem kleine Schwänze favorisiert werden, plötzlich gleichberechtigt? (Und wenn sie gleichberechtigt sind, warum sagen sie dann nicht mal, was sie von diesem Schönheitsideal halten? Und warum bleiben sie zu hause und lesen Zeitung, während die Männer arbeiten gehen müssen?)

    Und sobald der grosse Schwanz auftaucht, werden die Frauen wieder geschlagen!

    Stellt man da nicht folgenden Zusammenhang her: Gleichberechtigung der Frau = kleiner Schwanz?

    Haben die Moslems jetzt die grössten Schwänze?

    Diesen, sicher unabsichtlich, erstellten Zusammenhang finde ich problematisch.

    Ansonsten: Sehr gut!