Chiyokos Hochzeit

Tôkyô 1931:

Izumi Chiyoko, die dicke und etwas plumpe Tochter eines reichen Geschäftsmannes, wird gezwungen, den gutaussehenden Nanjô Makoto zu heiraten, der aus einer adeligen, jedoch verarmten Familie stammt.

Bewertung
Durchschnitt
3.8 (36 Bewertungen)
  • von panaManga am 20.09.2012 um 14:04 Uhr

    Danke für deinen Kommentar.

     

    Der Comic ist ca. 1 Jahr alt, ich hoffe, dass ich da mittlerweile ein paar Fortschritte machen konnte.

     

    Ich habe eine wesentlich längere und ausführlichere Version dieser Geschichte in meinem Kopf, wo man auch mehr über den Hintergrund der Charaktere und deren Weiterentwicklung sieht. Ich hoffe, dass ich diese Version irgendwann einmal zeichnen kann. Was man hier sieht, ist quasi nur die Kurzfassung eines Teils dieser längeren Version.

     

    Bezug zur heutigen Zeit? Botschaft an den Leser? Gibt es nicht. Die Geschichte hat eben mehr mit meinem Interesse an Japan und der japanischen Geschichte zu tun.

  • von Jishin am 19.09.2012 um 15:48 Uhr

    Ich finde nicht, dass man perfekt zeichnen können muss, um als Comiczeichner attraktiv zu sein. Das gewählte Thema ist nur ziemlich abgenudelt. Ich hatte gehofft, dass durch die ziemlich starken ersten Seiten es interessant würde und vielleicht eine neue Interpretation der alten Geschichte kommt, aber leider wurde ich enttäuscht. Gut ist aber, dass durch die starken s/w Kontraste die bedrückende Stimmung durchgängig zu spüren war.

     

    Das Ende ist aber ziemlich illusionslos und lässt alle Charaktere in ihren Rollen gefangen. Was willst du mir (dem Leser) den damit sagen? Ich glaube, ich hätte mir einen Ausbruch gewünscht, die Anlage ist meines Erachtens dazu da, denn Chiyoko ist in ihrem Innern recht intelligent und abgeklärt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie sich realistisch einschätzt, oder durch ihre Familie/die Gesellschaft ein zu negatives Bild von sich aufgebaut hat. Das sind alles Punkte, die glaube ich, eine bessere tiefere Herausarbeitung benötigt hätten. Und wie gesagt, eine Botschaft vermisse ich, vielleicht auch einen Bezug, der die Geschichte mit einem Problem der heutigen Zeit verbindet.