Duality (Einleitung)

Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Henry hat frustriert sein Kunststudium abgebrochen und versucht jetzt, auf eigene Faust von ganz unten nach ganz oben zu kommen. Aber der Verkauf seiner Gemälde verläuft alles andere als vielversprechend, zumal er auch seinem sozialen Umfeld komplett den Rücken gekehrt hat und sich nur noch auf seine eigene Meinung verlässt.

Doch seine irdischen Sorgen sollten schon bald in den Hintergrund treten; denn in ihm ist mittlerweile etwas aufgekeimt, genährt von seiner Wut und der Kritik seiner Mitmenschen.

Ein bloßes Gefühl, das in der Lage ist, einen Tumor im Menschen hervorzurufen, der den Betroffenen am Ende um den Verstand bringt und zu einer zerstörungswütigen Bestie macht? Für Henry wird diese absurde Vorstellung aufgrund seiner manischen Alpträume immer realistischer.

Doch obwohl er in den Abgrund seiner Gefühle starrt, gibt es immer noch Leute, die eine helfende Hand nach ihm ausstrecken: Kai, der auf der Suche nach Kunden für seine Werkstatt das Herz auf der Zunge trägt, ist vielleicht Henrys Ticket zurück in die Realität.

Denn schon bald lernt er auch Kais exzentrischen Mitbewohner Retsh kennen, der anscheinend über den wahren Hintergrund von Henrys emotionaler Misere Bescheid weiß...

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